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Leserbrief NWZ 25.09.13, Volker Finn, Nordenham

"Medizinische Versorgung bleibt auf der Strecke

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dasss hier nur noch privatwirtschaftliche Interessen verfolgt werden und die medizinische Versorgung völlig auf der Strecke bleibt. Offenbar hat die Klinikfirma Rhön das Interessse an dem ganzen Deal verlorgen, weil man (erst) jetzt merkt, dasss diese Klinik offenbar nicht lukrativ betrieben werden kann. Geld haben die Leute ja nicht verloren, denn bisher wurde nur das Geld des Landkreises ausgegeben.
Insofern trägt der Landkreis auch Schuld, denn er hat zugelassen, dass Rhön erstmal mit fremdem Geld anfängt. Die Reihenfolge war einfach falsch. Deswegen überlässt Rhön das weitere Vorgehen der katholischen Hospitalgeselllschaft. So zieht man sich aus der Verantwortung heraus nach dem Motto: "Lass die doch machen, was sie wollen."
Und was wollen die? Ihre bestehende Klinik in Varel unterstützen. Sollen doch die Patienten aus Butjadingen nach Varel gehen. Die können weitere Patienten gebrauchen. Es ist absolut unlogisch, die völlig unglücklich liegende Klinik in Brake aufzupumpen. Sie liegt am Rande des Bedarsfelds, mitten in der Stadt, ohne direkte Anbindung nach außen und nahe bei der Konkurrenz von Bremer Kliniken.
Sie hat keinn Platz für weitere Parkplätze und erst recht nicht für einen Hubschrauberlandeplatz. Für Patienten aus Nordenham und Butjadingen verlängern sich die Anfahrtzeiten erheblich.
Esenshamm liegt idealerweise praktisch genau in der Mitte des Bedarfsfeldes, direkt an allen Versorgungsstraßen ohne störendes Wohnumfeld, hat genügend Platz zum Parken und Landen und verkürzt die Anfahrten für alle Patienten, egal woher sie kommen.
Außerdem wurde der Neubau wohl nach neuesten Erkenntnisssen und Bedürfnisssen für eine Klinik erstelllt. Es wäre sträflicher Leichtsinn, die einzige Klinik in dieser Region inmitten einer Stadt ohne vernünftige Inrastruktur zu installieren. Es gibt überhaupt keinen Sinn für einen Standort in Brake.
Jetzt ist die Politik gefordert. Man darf doch nicht zulasssen, dass die medizinische Versorgung einer Region den privaten Interessen von Unternehmern geopfert wird. Das ist ein Thema von öffentlichem Interesse. (...)"

Anmerkung: 90 Prozent aller Leserbriefe befürworten Esenshamm!
Deshalb habe ich diesen Leserbrief ohne Kürzungen übernommen, da er inhaltlich alle Entscheidungspunkte enthält. Ich hoffe, im Sinne von Herrn Finn gehandelt zu haben. Siehe auch Momentaufnahme eines Rettungshubschraubers auf diesen Seiten!

Der Kirchturm
25.9.13 13:37
 
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