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Schlussworte als weitere Lesebprobe

Schlussworte

Es ist nicht leicht gewesen, aus der Fülle des vorhandenen Materials das Wesentliche herauszufiltern. Waren es in der ersten Hälfte, also von 1958 – 1980 die vielen Stenogrammblöcke mit den dazu gehörigen schwarz/weiß Bildern und Dias, das Filmmaterial dazu ist noch nicht einmal gesichtet und digitalisiert worden, so kamen in der zweiten Hälfte bis etwa 2008 die unzählig gespeicherten Daten dazu. In den Anfängen auf 5 ¼ Zoll-Disketten, danach auf 3 ½ Zoll-Disketten. Nun tauchten schon die Probleme auf. Die neuen Rechner können diese Speichermedien gar nicht mehr verarbeiten. Die alten Rechner habe ich zwar noch, aber die Mühen, alle diese Inhalte zu durchsuchen und die alten Geräte anzuschließen und zum Laufen zu bringen, das wollte ich mir nicht antun! Es zeigt sich also nach einer verhältnismäßig sehr kurzen Zeit, dass schriftliche Aufzeichnungen, ja auch stenografische, oder ausgedruckte Beiträge nach wie vor wertvoller sind, als aus der Fülle der gespeicherten Daten die berühmte „Stecknadel im Heuhaufen“ zu suchen und zu finden. Für diese Errungenschaften werden wir einmal einen hohen Preis bezahlen müssen. Jedenfalls wird dies die vielen kleinen Chronisten vor Ort am schlimmsten treffen: Der totale Datenverlust bei Netzausfällen oder durch alles vernichtende Katastrophen. Dazu zähle ich auch das Vernichten dieser Unterlagen durch die nachfolgende Generation. Die letztgenannte Katastrophe will ich nach Möglichkeit umgehen, indem ich wieder 3 Sicherheitsausdrucke fertigen werde.

Jeder Bürger ist heute im Besitz von technischen Geräten, über die aus aller Welt gespeicherte Daten abgerufen werden können, aber nur ein Bruchteil davon ist in der Lage, eigene Daten aus seinem Umkreis in alle Welt zu verbreiten! Ich habe den kleinen Schritt gewagt, dazu einen geringen Beitrag zu leisten! Es sollten auch nur wenige Namen sein, die es wert sind, einmal auch nur an einer Stelle genannt zu werden, weil sie ihren persönlichen Einsatz am Orte und über die kleinen Grenzen hinaus es meiner Meinung nach verdient haben. Diese kurze Zusammenstellung habe ich durch wesentliche wichtige geschichtliche Ereignisse ergänzt. Katastrophen, die uns tangierten, aber auch Weltsensationen sind eingeschlossen!

In der Zeit von 1948 – 2008, also in nur 60 Jahren sind nahezu alle technischen Errungenschaften der größten Weltsensation, dem ersten Menschen auf dem Mond, zu verdanken. In diesen Schlussworten will ich dies noch einmal so zusammenfassen:

Am 20. Juli 1969 hüpfte der amerikanische Austronaut Neil Armstrong als erster Mensch auf den Mond. Das war der Beginn der bemannten Raumfahrt. Heute, am 25.11.09, löste sich die Raumfähre von der ISS-Station im All und soll am kommenden Freitag wieder auf unserer Mutter Erde landen. Wir nehmen dies nur noch so nebenbei zur Kenntnis!
Aktuell: 27.11.09. Die Raumfähre ist sicher gelandet. Es soll der letzte Einsatz gewesen sein, da die Raumfähre überaltert ist!
Gerade diese Raumfahrt hat uns und der Nachwelt durchaus nützliche Dinge gebracht - und dabei bin ich schon wieder bei der Computer-Technik, auf die ich eingangs schon zurückgegriffen habe. Die ersten Chips für die Mondfähren wurden in Computern eingesetzt, die die Geräte kompakter machten! Allerdings leisteten diese Rechner vor nur 40 Jahren weniger als ein heutiges Mobil-Telefon! Und wer, liebe Leser, hat in seinem Haushalt kein Akku-Werkzeug? Auf dem Mond gibt es keine Steckdosen, deshalb wurden Schrauber und Bohrer entwickelt, die mit einem Akku funktionieren! Diese Akkus sind es aber, die uns bald auch in unserer Mobilität hilfreich sein werden, wenn die fossilen Brennstoffe erschöpft sind oder deren Förderung zu teuer wird. Die ersten Automobile sind schon mit Akkus bestückt.
Aber bleiben wir bei der Raumfahrt-Technologie: Solarzellen auf immer mehr Dächern sind aber auch eine Erfindung der Raumfahrt und hier unverzichtbar. Es kreiste keine ISS-Station im Orbit ohne Sonnenflügel! Damit wird aber die Strahlung der Sonne aufgefangen und in Energie umgewandelt.
Windkraft und Sonnenenergie kommen uns allen zugute. Auch hier in unserem kleinen Tor zur Welt Blexen sehe ich vom Kirchturm aus schon viele Solarzellen auf den Dächern. Auf vergleichenden Bildern aus 1960 dagegen sehe ich noch mit Reed gedeckte Katen in größerer Zahl.
Und wer von den Lesern ist nicht in seinem Leben einmal über seine eigenen Schnürsenkel gestolpert oder mit klammen Fingern nicht in der Lage gewesen, seine Jacke zu verschließen? Ich sehe noch ganz deutlich Hugo Hölscher an seiner Jacke beim Boßeln in Höhe von Schockum herumfummeln. Gefilmte Erinnerungen! Was suchte er? Streichhölzer! Damit zählte er die Würfe, die seine Truppe der anderen voraus war.
Klettverschlüsse, von der Natur abgeguckt, waren die Lösung auch für Astronauten im Astronauten-Anzug! Mit klobigen Hand- schuhen kann man keine Schnüre binden, aber im Weltall ist das äußerst nützlich!
Wir kennen doch das Geburtstagsspiel: Schokolade mit „Fäustlingen“ auszupacken! Für Hugo Hölscher hätte ein Klettverschluss auch nützlich sein können. So aber fielen ihm 3 Hölzer herunter und bei der Endauswertung fehlten ihm diese 3 Würfe als Siegesbeweis!
Die ersten Uhren waren Sonnenuhren, Eier- oder Predigt-Uhren. Erst später kamen Uhren mit Räderwerken usw. auf. Allein dieses Thema Uhren füllte viele Seiten Entwicklungsgeschichte. Alle Zeitmesser haben die Aufgabe, die Zeit annähernd genau festzuhalten oder anzuzeigen. In der Raumfahrt ist diese Genauigkeit ganz besonders wichtig. Bruchteile von Sekunden sind für den Erfolg oder den Misserfolg entscheidend. Quarzkristalle halten die Zeit viel genauer ein. Das ist heute ein Standard für Armbanduhren! Wer denkt schon daran?
Öffnen sie, lieber Leser, auch einmal die Kühlschranktür und nehmen sie ein Produkt heraus. Was sehen sie auf der Ver- packung? Strichcodes!
Erfunden wurden diese Codes von der Luft- und Raumfahrtbehörde NASA. Die gewaltige Menge an Bauteilen konnte nun gut kontrolliert werden. Überall begegnen uns diese Codes, beim Einkauf, in der Flugzeugfertigung und, und …
So könnte ich diese Liste fortsetzen, es gibt auch hier kein Ende. Ich möchte aber unbedingt vermeiden, dass ich am Ende mit einer mit „Teflon“ beschichteten Bratpfanne erschlagen werde.
Unser Dasein ist kurz. Ehrlich gesagt, in diesem kurzen Dasein haben wir doch alle unendlich viel erlebt, gerade in den letzten 60 Jahren. Keine andere Generation vor uns hat in einer so kurzen Zeitspanne derartige Quantensprünge in allen Bereichen erfahren dürfen. Ein Tastendruck genügt, und in wenigen Sekunden befindet sich dieser Bericht an verschiedenen Orten auf unserem Globus!
Für viele ist das kaum vorstellbar. Die Entwicklungen gehen voran, es wird neue Weltsensationen geben, es wird auch zu Rückschlägen kommen. Naturkatastrophen werden vermehrt auftreten. Vieles ist schon berechenbar, aber ein Aufhalten scheint doch nicht möglich zu sein. Wir sollten aber den alten Blexer Deich zur Sicherheit nicht abtragen. Für einen Supermarkt gibt es auch noch andere Plätze in unserem historischen Ortsteil Blexen!

Alles wird schnell vergessen!

Gegen dieses Vergessen habe ich diese


wenigen Notizen eingegeben und gespeichert!

Herbert Haase
Blexen, Anno 2009
28.11.09 19:55
 
Letzte Einträge: Edlef Jessen "Der Norden verliert an Gewicht" NWZ v. 27.01.15, Sail 1995, De plattdüütsch Klenner up dat Jahr 2017


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